Diese Seite wird gerade überarbeitet. Ich habe den langen Text in einzelne Unterkapitel unterteilt, so wird das Ganze besser lesbar.
Bis Ende August 2026 werde ich fertig sein.
Viele von uns, und vor allem unsere Vorfahren bis Mitte des letzten Jahrhunderts, wurden von der abraham’schen Schöpfungslehre geprägt und in ihrem Sinne sozialisiert, nach der Gott die Welt in sieben Tagen erschaffen habe. Heute sehen die christlichen Glaubensgemeinschaften in dieser Schöpfungsgeschichte einen Mythos, um den vor über 2.000 Jahren vor uns lebenden Menschen ihre Existenz zu erklären.
Heute sehen wir darin eine Erzählung, die auf dem fußte, was sich die Menschen vor unserer Zeit aus Erzählungen und sagenumwobenen Geschichten zu erzählen wussten.
Früher haben die damals lebenden Menschen ganz andere Vorstellung von ihrer Umgebung gehabt. Sie haben das, was sie mit ihren Sinnen erfassen konnten als Ganzes gesehen. Heute wissen wir, dass wir mit unseren Sinnesorganen nur einen sehr kleinen Teil dessen wahr nehmen können wie unsere Umwelt ist und was in ihr vorgeht.
Durch eine Vielzahl an Apparaturen, die viele von uns immer weiter entwickeln, ergeben sich ganz neue Erkenntnisse über die uns umgebende Umwelt.
Nachfolgend eine kurze Übersicht über die Entwicklung des Lebens von ersten Anfängen bis zu uns heute Lebenden. Diese kurze Übersicht soll einen groben Einblick in die Entwicklung des Lebens liefern – die einzelnen Unterkapitel gehen nicht in die Tiefe, sie sollen nur ein Gesamtbild vermitteln, um die Kapitel 1.2ff und 1.3ff besser einordnen zu können. Gesamtsicht
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Vom Entstehen unseres Universums bis zur Vorstufe des Lebens Hier zum Kapitel |
Bibel:„Zu Anfang war das Nichts“.
Heute haben wir eine ganz andere Vorstellung von dem Raum und seiner Entstehung (Universum), in dem wir leben. In diesem Kapitel gebe ich eine sehr kurze Übersicht über die Entstehung und die Entwicklung unseres Universums und der Anfangszeit dessen, was wir als LEBEN bezeichnen.
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| 1 Phase
Vorstufe zu dem, was wir leben nennen Hier zum Kapitel |
Die Entwicklung zu zellulären Formen war eine Weiterentwicklung erster anorganischer Substanzen.
Die dazu notwendigen biochemischen Prozesse konnten erst statt finden, nachdem sich auf unserem Planeten, die Erde, stabilisiert und in der Folge verschiedene Atmosphären entstanden, von der Uratmosphäre (vor rund 4,6 Milliarden Jahren) über die 1., 2., und 3 Atmosphäre bis zum heutigen Tag. Die ersten zellartigen Strukturen werden sich wahrscheinlich aufgrund von biochemischen Prozessen gebildet haben, indem sich Moleküle zusammen lagerten. |
| 2 Phase
Moleküle verbinden sich zu kugelförmigen Gebilden Hier zum Kapitel |
Nach heutigem Wissen entstanden die ersten Bausteine für das, was sich später zu ersten Lebensformen entwickelte, durch die Verknüpfung von kleinen Molekülen zu Makromolekülen (Riesenmolekülen). Dabei konnten sich Tausende bis Millionen kleinster Moleküle zu Ketten oder Netzwerken zusammen lagern (das wird auch als Polymerisation bezeichnet).
Dadurch sind auch erste Proteine (Eiweiße) oder RNA-Ketten (sie tragen die Erbinformation) entstanden. Interessant ist, dass, je größer ein Molekül ist, desto größer scheinen intermolekulare Kräfte dafür zu sorgen, dass spezifische weitere Moleküle angezogen werden, so dass es zur Aggregationsbildung kommt. In vielen hunderten von Millionen Jahren dürfte es eine Unzahl an Neubildungen von einfachsten Strukturen gegeben haben, die wir als Moleküle und Makromoleküle bezeichnen. Der Faktor „Zeit“ dürfte ursächlich dafür sein, dass immer wieder neuartige Strukturen mit unterschiedlichsten Zusammensetzungen entstanden. Es dürfte ähnlich wie in einem unserer Labore abgelaufen sein, in dem man mit minimalen Veränderungen versucht, einem Endergebnis immer näher zu kommen. Das, was wir Menschen als Natur bezeichnen ist ein riesiges „Experimentierlabor“! |
| 3 Phase
Erste Einzeller entstehen Hier zu Kapitel |
In diesem Kapitel beschreibe ich in Kurzform die mögliche Entwicklung von Makromolekülen, die sich zusammen lagerten, wodurch größere Strukturen entstanden, die einen Innenraum umschlossen.
Diese Entwicklung könnte dem unseres embryonalen Leben ähneln. Nach der Befruchtung der Eizelle teilen sich die Zellen, es entsteht ein kleiner Zellverband, dann lagert sich Flüssigkeit ein. Ob bei den ersten Zellbildungen auch Wasser dazu geführt hat, dass sich eine äußere Zellschicht gebildet hat (Zellmembran), kann ich nicht beurteilen. Die Ur-Zellen, und es dürften über hunderttausende von Jahren, unendlich viele gewesen sein, werden wahrscheinlich alle sehr unterschiedlich aufgebaut gewesen sein. Später haben sich zwei Urzellarten durchgesetzt, die heute von den Biologen als zwei verschiedene Reiche angesehen werden: Die Bakterien und die Archaeen. Die Archaeen wurden erst 1977 als eigenständiges Reich entdeckt, zuvor galten sie als Teil der Einzeller (Bakterien). Die Ur-Zellen waren weder in der Lage äußere Reize aus der Umwelt wahr zu nehmen, noch auf diese Reize, wie Wärme/Kälte oder Druck zu reagieren. Sie entstanden durch biochemische Prozesse und wurden durch die Umweltbedingungen ausgelöscht. |
| 4 Phase
Umweltreize erzeugen eine Reaktion Hier zum Kapitel |
Weil die ersten zellartigen Strukturen die Umwelt nicht wahr nehmen konnten, dürften sie wegen der zum großen Teil lebensfeindlichen Umgebung sehr schnell wieder zugrunde gegangen sein.
Überlebt haben die Urzellen, in denen sich einfachste Proteine so entwickelten, dass sie ihre Struktur auf äußere Reize hin veränderten. Diese Strukturen werden auch als einfachste Rezeptoren bezeichnet, die Druck oder Wärme oder Kälte registrieren konnten. Die Wahrnehmung eines Reizes alleine reichte nicht um das Überleben zu sichern. Es mussten auch Strukturen (andere primitive Proteine) entwickelt werden, um auf einen Reiz mit einer Reaktion antworten zu können. Dazu gehörte u.a. sich von einer Gefahrenquelle entfernen zu können. Wir können uns nur bedingt vorstellen, wie viele Versuche die Natur für das Try and Error Prinzip benötigt hat um in Urzellen diese Fähigkeit zu entwickeln. |
| 5 Phase
Erste Weiterentwicklungen einzelligen Lebens Hier zum Kapitel |
Das, was wir über die Entwicklung des Lebens wissen, lässt darauf schließen, dass das Leben einer ständigen Weiterentwicklung unterliegt. Es hat sich von einfachsten bis hin zu immer komplexeren Strukturen weiter entwickelt.
Wir Menschen sind nach heutigen Erkenntnissen Teil dieser Entwicklung und nicht, wie uns Religionen lehren, gesondert erschaffen worden. |
| 6 Phase
Entstehung erster Strukturen, durch die Neuerungen gespeichert werden können Hier zum Kapitel |
Heute enthält jeder von uns in den allermeisten Zellen unseres Körpers eine riesige Ansammlung von Informationen, unserer Erbsubstanz.
Vor etwa 3,5 bis 4 Milliarden Jahren sollen in bestimmten Wasserzonen aufgrund biochemischer Prozesse Nukleotiden entstanden sein, die die Grundbausteine der Nukleinsäuren bilden. Diese Nukleinsäuren sind ein wichtiger Bestandteil für die Entstehung der Erbsubstanz. Die Fähigkeit Informationen innerhalb einer Zelle zu speichern war grundlegend dafür, dass sich Leben weiter entwickeln konnte. Ohne diese Entwicklung wären sinnvolle Weiterentwicklung der Einzeller immer wieder verloren gegangen. So wie heute Speichermedien oder früher die Bücher dafür sorgten, dass Wissen gespeichert wird, wo war das zu Beginn des Lebens die Entwicklung zur Speicherung in Form der Erbsubstanz. Heute können WissenschaftlerInnen erklären, wie Nucleinsäuren entstanden sind, und dass sie als entscheidender Bestandteil dem Speichern der genetischen Information dienen. Wie aber die Nucleinsäuren sinnvolle Informationen codiert haben, z.B. den Aufbau von Proteinen aus Aminosäuren, wissen wir noch nicht. War alles Zufall oder liegt dieser Codierung ein “Codierer” zugrunde, den wir noch nicht kennen? |
| 7 Phase
Erste Mehr- und Vielzeller entstehen Hier zum Kapitel |
“Rastlos vorwärts muss du streben
nie ermüdet stille stehn”. Von Schiller (Worte des Konfuzius).
Wie in unserem menschlichen Alltag, kann ein Einzelner einiges bewirken, als Gemeinschaft hat man jedoch ganz andere Möglichkeiten. Der Evolution des Lebens gelang es, aus Einzell-Zellen durch Teilung Mehrzeller und Vielzellern zu entwickeln. |
| 8 Phase
Zellen spezialisieren sich im Zellverband Hier zum Kapitel |
Der Vorteil von Vielzellern liegt darin, dass Zellen sich bei Vielzellern spezialisieren können und damit effektiver arbeiten, was dem Vielzeller zu Gute kam. |
| 9 Phase
Erste Orange entstehen Hier zum Kapitel |
Noch vor einem Jahrzehnt gingen die meisten WissenschaftlerInnen davon aus, dass unser menschlicher Körper aus etwa 260 verschiedenen Zellen aufgebaut wäre.
Je nach Messmethode, und vor allem durch weitere Unterscheidungskriterien, gehen heute Wissenschaftler davon aus, dass unser Körper aus 400 Zellen besteht. Berliner Wissenschaftler gehen sogar von rund 1.000 Zellen aus, die in unterschiedlichen Untergruppierungen geordnet werden. Siehe auch den Human Cell Atlas. |
| 10 Phase
Vorstufen von Sinnesorganen entstehen Hier zum Kapitel |
Die Sinne haben sich bei den Lebewesen im Laufe der Entwicklungsgeschichte sehr unterschiedlich entwickelt. Manche Sinnesorgane wurden mehrfach neu angelegt.
Wir Menschen verfügen über die 7. Sinne, andere Arten über Sinne, die uns fehlen – das deutet darauf hin, dass erste Sinne wahrscheinlich allen Arten gemeinsam sind. Die sieben Sinne sind:
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| 11 Phase
Trieb/Drang Hier zum Kapitel |
Als Trieb wird eine “innere Kraft” bezeichnet, die angeboren ist und dem Selbsterhalt dient. Der Trieb ist auf ein bestimmtes Ziel fokussiert um das eigene Leben und die Art zu erhalten.
Zu den Trieben rechnen Wissenschaftler:
Der Psychoanalytiker Sigmund Freud ging davon aus, dass unbewusste Triebe unser Verhalten stark beeinflussen. Als Drang wird ein innerer Druck bezeichnet, durch den wir zum Handeln angetrieben werden. |
| 12 Phase
Die immer komplexer werdenden Reaktionen auf Umweltreize („Nicht-Bewusstsein“) Hier zum Kapitel |
Die frühen Lebewesen haben aufgrund von inneren Trieben und Drängen auf einen inneren oder äußeren Reiz reagiert. Auf einen Reiz erfolgte eine Reaktion, die auch sehr komplex (über verschiedene Stufen) erfolgen konnte.
Sehr grob formuliert, läuft in diesen Lebensformen die Antwort auf einen Reiz reflexartig ab. Auch wir Menschen reagieren auf äußere wie innere Reize zu allermeist reflexartig ohne dass uns diese Reaktionen bewusst werden. Nichtbewusstsein“ ist für mich die Fähigkeit nach wiederholten Reaktionen auf einen Reiz Tätigkeiten automatisch auszuführen. Dazu gehört zum Beispiel das Gehen – wer ist sich dessen bewusst, während man einem Ziel zusteuert, welche Muskeln diese Bewegungen ausführen. Wer ist sich bewusst, wie viele Milliarden von Reaktionen in jeder Sekunde in unserem Körper statt finden? Für das Überleben ist es wichtig, dass das, was wir vielzelliges Leben nennen, eine riesige Anzahl von automatisierten Abläufen reguliert. Diese Abläufe erfolgen nach eingeübten Regeln, ansonsten gäbe es wegen der Vielzahl der in jeder Sekunde stattfindenden Reaktionen in unserm Körper Chaos. |
| 13 Phase
Erste Formen der Kommunikation Hier zum Kapitel |
Viele von uns reduzieren den Austausch mit anderen auf das gesprochene Wort.
Die Sprache besteht aber aus mehr als dem Modulieren und Ausstoßen von bestimmten Lauten,
für die Kommunikation unerlässlich |
| 14 Phase
Erste Emotionen entstehen Hier zum Kapitel |
Wann sich in ersten, vielzelligen Lebensformen erste Emotionen entwickelt haben, ist unbekannt.
Wir können davon ausgehen, dass viele oder alle höheren Lebensformen auf bestimmte Reize mit Emotionen reagieren, auch wenn die Ausprägung der Reaktion wahrscheinlich sehr unterschiedlich ausgeprägt sein werden.. Emotionen sind eine Weiterentwicklung der Verarbeitung von Reizen und der Reaktion darauf. Durch Emotionen wird das Reaktionsmuster auf einen Reiz erweitert. Emotionen können
Emotionen zeigen der Umwelt anhand von Mimik oder Gestik was wir innerlich fühlen. Sie schützen uns vor Gefahren indem sie in uns z.B. Angst erzeugen oder auch ein Ekelgefühl hervor rufen (vor verderblichen Nahrungsmitteln) |
| 15 Phase
Erstes Bewusstsein entsteht bei höheren Arten Hier zum Kapitel |
Das Allermeiste dürften in uns Menschen tagsüber unbewusst ablaufen. Auch das Reden ist zum großen Teil unbewusst – wenn wir uns immer zuerst über das, was wir sagen wollen bewusst wären, und dann die Satzstellung „zurecht legen“ müssten, wäre das Sprechen sehr zeitaufwändig.
Wir greifen unbewusst auf die bereits gespeicherten Informationen zurück, die wir erlernt haben und füllen nur im Idealfall – wie bei Diskussionen – unsere Sätze mit Sinnhafteaus. Ansonsten dient die Sprache vor allem dem sozialen Zusammengehörigkeitsgefühl wie auch die Nähe oder Berührungen. |